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Die aktuelle Seite rund um fehlgeschlagene Immobilien-Kapitalanlagen der Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Schäfer Riedl Baetcke

Nächste Info-Veranstaltungen - 12.4.16 - Hamburg, 13.4.2016 - Berlin

Aufgrund der Nachfrage veranstalten wir  weitere kostenfreie Informationsveranstaltungen in Hamburg und Berlin, die zwischenzeitlich 46/47. Veranstaltung rund um das Thema problematische Immobilienkapitalanlagen (sog. Schrottimmobilien).

 

Ob rechtliche Bewertung oder sinnvoller wirtschaftlicher Umgang, alles wird in der etwa zweistündigen Veranstaltung besprochen. Anleger können anschließend auch eine Empfehlung durch einen unserer anwesenden Anwälte bekommen, wie sie mit Ihrem "Schrottimmobilien-Fall" am besten umgehen können, vorallem aber mehr denn je die Beantwortung der Frage :

 

Wie bringe ich endlich meine Immobilie los !

 

Wie regele ich die Finanzierung (soweit diese noch besteht) !

 

Die Veranstaltungen finden statt :  

 

-    Hamburg, 12.4.2016, 18.00 Uhr

-    Berlin, 13.4.2016, 18.00 Uhr


 

Lesen ist die weiteren Info´s hierzu auf unserer Homepage.  Sie haben die Möglichkeit, ab ca 4 Wochen vorher ein Anmeldeformular herunterzuladen. Haben Sie Fragen, beantworten wir Sie gerne unverbindlich, per Mail (webanfragen@ra-schaefer.com) oder telefonisch

 

www.schrottimmobilie.de

 

 

Bewegung bei Paratus/GMAC - neuer Gesellschafter (ADAXIO)

Seit April 2015 wurde begonnen, Darlehensnehmer darüber zu informieren, daß die Fa. Paratus AMC verkauft wurde und der neue Name ADAXIO hieße. Auch unseren Mandanten sind hierüber großenteils nunmehr informiert worden. Damit scheint die von uns absehbar prognostizierte Bewegung in die Firma zu kommen. Ein Darlehensverkauf oder ein kompletter Firmenverkauf stand an, da die Firma die Darlehen mangels Banklizenz natürlich nur noch abwickeln darf. Die ursprünglichen 10jährigen Zinsbindungen enden spätestens 2017.

 

Die Fa. Paratus hat seit langem "vogelfrei" agiert, teilweise nicht nur im Ergebnis, sondern auch bezüglich den Formulierungen gegenüber wirtschaftlich wie gesundheitlich schwer beeinträchtigten Darlehensnehmern.  Diese Formulierungen waren schlicht menschlich "erbärmlich". Man darf spekulieren, zu welchen Konditionen die oft maßlos unterbesicherten Darlehen bewertet wurden. Bei einer korrekten "Due Dilligence" dürften erhebliche Abschläge gemacht worden sein. Dies sollte sich über kurz oder lang auf die Geschäftspolitik niederschlagen. Noch gibt es diesselben handelnden Personen, üblicherweise werden auch diese, zumindest an der Spitze Stück für Stück ausgewechselt.

 

Wir erwarten in den kommenden Monaten "Bewegung", dh endlich auch eine konstruktivere Befassung mit den Darlehen im Hinblick auf eine endgültige Lösung einschließlich Verkauf der Immobilie. Bislang hatte man die "Braut" bis zum Verkauf "fett" halten wollen und wenn irgendmöglich die Darlehen weiterführen wollen. Nunmehr sollte eine Abwicklung eher möglich sein. Schau mer mal ... "ADAXIO".. wir, dh unsere Kanzlei hat seit Jahren einen "langen Atem".

Aktuelle Verkaufbarkeiten von Schrottimmobilien nutzen ?!

Das Wort "Betongold" macht die Runde. Soll man überteuerte Immobilien vielleicht doch behalten ? Gewinnen sie an Wert ? Viele Erwerber von Schrottimmobilien überlegen dies. "Tatsächlich stellen wir fest, daß gerade in Berlin private Investoren von weit östlich, oft aus Russland, Wohnungen in sogar unterdurchschnittlichen Lagen aufkaufen. Statt 30.000 Euro bringt das Objekt dann immerhin 40.000 Euro," stellt RAín Weber von der Kanzlei Schäfer, Riedl, Baetcke fest. Selbst im Bereich Chemnitz werden Immobilien gerade oft für 5.000 Euro mehr als bislang verkauft.

 

Ein Trend ? "Weit gefehlt," meint RA Schäfer, " wir raten den Leuten gerade bei Sanierungsobjekten oder älteren Gebrauchtimmobilien, sich den kleinen Aufschwung zunutze zu machen. Weg mit der Immobilie, solange es geht." Ein Trend kann es nicht sein, da diese Art von Immobilien über kurz oder lang durch ihre Bausubstanz entweder leerstehen und keinen Mieter mehr finden werden oder immense Sanierungskosten mit sich bringen. "Parallel zum Verkauf gilt es die bestmögliche, sinnvolle Lösung mit der Bank zu erzielen," so weiter RA Schäfer. Das Bankdarlehen ist für viele die "zweite Baustelle", mit der sie als geschädigte Anleger einer Schrottimmobilie leben müssen.

Notare haften bei Verkauf von Schrottimmobilien?

Notare müssen gem. § 17 BeurkG den Vertragparteien die Kaufvertragsentwürfe 14 Tage vor Vertragabschluß zur Durchsicht übermitteln. Hiergegen wurde gerade bei der Taktik der Überrrumpelung im Zusammenspiel mit Vertrieben in der Vergangenheit laufend verstoßen. Die Rechtsfolgen waren für den Notar bislang hinnehmbar. Allenfalls eine Rüge der Kammer, bestenfalls eine Geldbuße. Nun ist es vorbei damit. Der BGH (Urteil vom 7.2.2013) kommt auch zu einem möglichen Schadensersatz für die Vertragparteien. Der Notar haftet für den Verstoß ! Allerdings nur subsidiär, soweit beim Verkäufer und/oder Vermittler nichts mehr zu holen ist.

 


Das ist erstmals ein Durchbruch für Erwerber von Schrottimmobilien, nicht nur gegen den leider häufig insolventen Vermittler/Verkäufer oder die rechtlich schwer angreifbare Bank Ansprüche gegen Beteiligte durchzusetzen.

 

weitere Einzelheiten unter www.schrottimmobilie.de

Rückabwicklung von Kaufverträgen bei Angebot/Annahme

Anleger können gegenüber einem gewerblichen Verkäufer häufig Schadensersatz bzw. Rückabwicklungsansprüche bei überteuerten Immobilienkäufen (sog. Schrottimmobilien) geltend machen. Daneben sei ein oft vergessene, noch gar nicht so alte Entscheidung des BGH vom 11.6.2010 in Erinnerung gerufen, die es auch aus formalen Gründen möglich macht, eine Rückabwicklung zu betreiben.

 

Oft erfolgt die Aufspaltung des Kauvertrages in Angebot und Annahme. Liegen dazwischen mehr als vier Wochen, ist nach Auffassung des BGH auch ein später vollzogener Kaufvertrag unwirksam. Dies gilt aber nur, soweit der Käufer Verbraucher und der Verkäufer ein Unternehmer ist.

 

In allen jüngeren Fällen, in denen der Verkäufer noch wirtschaftlich existent ist, also überhaupt noch eine Rückzahlung leisten kann, kann dies zu einer habhaften Möglichkeit führen, die Wohnung wieder loszuwerden. Dann sollte  sich jeder enttäuschte Anleger raschestmöglichst hierüber beraten lassen.

 

Wer sich mit seinen Unterlagen eine halbe Stunde Zeit nehmen möchte, um mit gut 30 beantworteten Fragen zu seiner (überteuert) finanzierten Wohnung eine erste Überprüfung für ein weiteres Vorgehen durchführen zu lassen, kann dies mit unseren Formularen gerne tun. In etwa 8 bis 10 Tage erhalten Sie eine ausführliche erste schriftliche Einschätzung.

 

Näheres hierzu und und die Formulare zum downloaden : www.schrottimmobilie.de

Geschäftsmodell "Vorfälligkeitsentschädigung"

Achtung bei langläufigen Zinsbindungen ! Einige Banken machen sich zunutze, daß der BGH mit einer nach der Finanzkrise ggf. überkommenden Rechtsprechung es zuläßt, exorbitante Vorfälligkeitsentschädigungen zu verlangen.

"Besonders abscheulich ist, schon zwei oder drei Jahre vor Ablauf einer bereits zehnjährigen Zindsbindung ein mutmaßlich tolles Angebot auf Weiterfinanzierung zu unterbreiten," so RA Schäfer.  "die Banken möchten sich sehr gute Zinsmargen, vorallem aber im Falle der frühzeitigen Rückzahlung brutal hohe Vorfälligkeitsentschädigungen sichern. Das ist nach unserer Auffassung schon ein Geschäftsmodell."

Wir haben dabei einige wenige Banken besonders im Auge. Es bleibt zu hoffen, daß über Rechtsstreitigkeiten geklärt wird, ob die vor langer Zeit als korrekt bezeichneten Berechnungsmethoden des BGH noch Bestand haben. "Bei einem Zinssatz von z.B. 5% schaffen es die Banken, bei z.B.0,5 % anrechenbaren Guthabenzinsen oft rund 4,5 % Zins als Entschädigung zu verlangen. Der Guthabenzins darf nach unserer Meinung heute nicht mehr heranziehbar sein," so weiter RA Schäfer. Aktuell können die Banken immens hohe Zinsmargen bei vielen Anlegern von Schrottimmobilien realisieren und auch noch hohe Entschädigungen im Falle der vorzeitigen Rückzahlung.

Aber es gibt wohl jetzt einen Trick, die Vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen. Soweit das Darlehen gekündigt wird, hat der BGH in einer mündlichen Verhandlung am 15.1.2013 darauf hingewiesen, daß neben dem Verzugszins kein weiterer Schaden mehr geltend machbar ist. Die Bank hat sofort die Ansprüche anerkannt, um kein negatives Urteil zu produzieren. Aber die Haltung des Banksenats des BGH ist klar. Darlehensnehmern, deren Finanzierung ohnehin in Schieflage ist, brauchen zumindest deswegen keine Kündigung fürchten. Im Gegenteil !

 

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